Raclette
Raclette
Raclette - so nennen die Walliser nicht nur ihren
Lieblingskäse sondern auch ihr Nationalgericht. Der Name
leitet sich von dem französischen Wort "racler" (schaben)
ab. Und tatsächlich wird bei einem echt Schweizer
Raclette-Essen die Schnittfläche eines großen Laibs
Raclette am offenen Feuer geschmolzen und dann
abgeschabt. Raclette wird außer in der Schweiz auch in
Frankreich hergestellt, als Fromage à raclette , Raclette
oder Petite raclette mit mindestens 45 % Fett i. Tr. und 8
Wochen Reifezeit. In der Schweiz unterscheidet man
Raclette aus roher oder pasteurisierter Milch mit mindestens
45 % Fett i. Tr. und Original Walliser Raclette , den es mit über 50 lokalen und regionalen
Ursprungsbezeichnungen gibt (etwa Bagnes, Forclac , Gomser oder Valais ). Walliser Raclette aus
Rohmilch hergestellt, Er reift 90 Tage und enthält mindestens 50 % Fett i. Tr.
Einkauf: Schweizer Raclette erkennen Sie am "Raclette" Prägezeichen in der Rinde. Der hochwertige
Walliser Raclette hat die lokalen Ursprungsbezeichnungen in der Rinde eingeprägt. Ihn finden Sie an
sehr gut sortierten Käsetheken. Die (wenigen) Löcher darin sollten regelmäßig sein. Sie stehen für
harmonische Reifung.
Frischhaltefolie schützt den Raclette vor dem Austrocknen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält
sich der Käse etwa eine Woche.
Walliser essen geschmolzenen Raclette traditionell zu Pellkartoffeln und Gewürzgurken. Beim
modernen Raclette-Essen mit kleinen Pfännchen und dem dazugehörenden Gerät sind der Phantasie
bei der Auswahl der Zutaten keine Grenzen gesetzt. Der gut schmelzende, aber nicht zerlaufende
Käse läßt sich mit Gemüse, Fleisch, Fisch oder Obst kombinieren. Und auch auf der Käseplatte ist er
eine (milde) Delikatesse.