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Cheddar

Cheddar

Das Städtchen Cheddar in der englischen Grafschaft
Somerset gab der Käse-Familie, dessen Ursprünge bis ins
12. Jahrhundert zurückreichen, seinen Namen. Heute gilt
Cheddar als der meistproduzierte Käse der Welt. In
Großbritannien, Irland, Amerika und Australien gibt es
zahlreiche Variationen. So wird Cheddar nur noch selten auf
traditionelle Weise in Tüchern hergestellt. Nach modernen
Verfahren erzeugter Käse ist meist foliengereift oder
gewachst, oft wird der Teig auch orange gefärbt. Er
schmeckt schwach säuerlich bis pikant. Gemeinsamkeit
aller Cheddarkäse ist nach wie vor ein besonderes
Herstellungsverfahren: Zur Familie zählen alle im Bruch gesäuerten und gesalzenen Käse.
Einkauf: In Deutschland heißt Cheddar auch Chester. Sie bekommen ihn vom Stück an gutsortierten
Käsetheken. Kreisrunde Löcher im Cheddar weisen auf mangelnde Qualität hin.
Cheddar bleibt, wie andere Hartkäse, am Stück und in Alufolie gewickelt etwa zwei Wochen
aromatisch. Folie mehrmals einstechen, da der Käse Luft braucht. Lagern Sie ihn an einem kühlen
Ort, zum Beispiel im Gemüsefach des Kühlschranks. Ein bis zwei Stunden vor dem Servieren
herausnehmen, damit sich das Aroma voll entfalten kann.
Cheddar paßt gut auf ein Käsebuffet und in die kalte Küche, eignet sich aber auch sehr gut zum
Überbacken, da er nicht zu sehr zerfließt. Cheddar dient häufig als Rohware für Schmelzkäse.
Er enthält in der Regel 45 bis 50% Fett i. Tr.

 

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