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Brie

Brie

Seine ursprüngliche Heimat ist die gleichnamige Landschaft
der Ile-de-France. Heute wird dieser klassische Weichkäse
in vielen Ländern erzeugt, immer in Tortenform, aber mit
unterschiedlichem Fettgehalt. In Frankreich sind zwei
Brie-Sorten ursprungsgeschützt: der kräftige Brie de Melun
und der mildere Brie de Meaux. Beide werden aus Rohmilch
und mit mindestens 45 % Fett i. Tr. hergestellt. Deutscher
Brie aus pasteurisierter Milch enthält 45 %, 50 % oder
sahnige 60 % Fett i. Tr. Er schmeckt aromatisch, leicht
säuerlich bis pikant.
Einkauf: Deutscher Brie zeigt einen gleichmäßigen, weißen
Schimmel, der französische Brie de Melun eine bräunliche Flora. Mögen Sie milden Käse? Dann
wählen Sie an der Käsetheke jungen Brie. Er hat einen weißen, bröckeligen Kern, der nach dem
Anschneiden deutlich zu sehen ist. Das Alter eines verpackten Bries erkennen Sie mit
Fingerspitzengefühl: Junger Brie fühlt sich fest an, älterer gibt auf Fingerdruck nach.
Reifen Brie legen Sie am besten in das Gemüsefach des Kühlschranks. Brie vom Stück wickeln Sie
vorher in Frischhaltefolie. Nehmen Sie den Weichkäse etwa zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem
Kühlschrank, dann kann sich sein Aroma voll entfalten. Harter Brie reift bei Zimmertemperatur nach.
Legen Sie den Weichkäse mit dem Schimmelflaum nie mit anderen Käsesorten unter die Glocke.
Sein Schimmelpilz könnte sonst zum Emmentaler wandern.
Dieser Käseklassiker paßt mit seinem milden bis pikanten Aroma sehr gut zu Wein. Die Franzosen
genießen reifen Brie ohne die manchmal harte Rinde, um den Käsegenuß nicht zu stören.

 

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